Archiv Januar 2019
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Meinung
Wie ein aufgeklärter Patriotismus die Demokratie schützt
Dieser Tage wird mit verschiedenen Gedenktagen an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnert. Die Nazis zerstörten zuerst den gesellschaftlichen Zusammenhalt und instrumentalisierten ihn anschließend für ihre Zwecke. Der beste Schutz, dass sich so etwas nicht wiederholt, ist ein aufgeklärter Patriotismus.
Johannes Kahrs
· 31. Januar 2019
Geschichte
Warum der Holocaust-Überlebende Saul Friedländer im Kampf gegen den Antisemitismus auf Deutschland hofft
Es war eine bewegende Rede, die der israelische Historiker Saul Friedländer im Bundestag hielt. Er zog eine Linie vom Schicksal seiner Familie unter den Nazis zum Antisemitismus der Gegenwart. Er hofft auf die moralische Standfestigkeit der Deutschen.
Lars Haferkamp
· 31. Januar 2019
Parteileben
SPD-Mitgliederbefragung: 95 Prozent für ein soziales Europa
Mehr als 30.000 SPD-Mitglieder haben sich seit vergangener Woche an einer Umfrage des Parteivorstands zu Europa beteiligt. Eine große Mehrheit ist der Meinung, dass die Europäische Union für Deutschland mehr Vorteile als Nachteile bringt. Die Ergebnisse der Befragung sollen ins Europawahlprogramm der SPD einfließen.
Jonas Jordan
· 30. Januar 2019
Inland
Tarifvertrag Pflege: So nimmt verdi Arbeitgeber in die Pflicht
Viele Arbeitgeber, unterschiedliche Interessen – in der Altenpflege steht es mit den Arbeitsbedingungen nicht zum besten. Vor allem kommerzielle Pflegekonzerne verweigern Tarifverhandlungen. Warum es schwierig ist, einen bundesweiten Tarifvertrag durchzusetzen, erklärt verdi-Vorstand Sylvia Bühler im Interview.
Vera Rosigkeit
· 30. Januar 2019
Parteileben
Bijan Kaffenberger: „Ich fand es langweilig, nur über den SPD-Politiker mit Tourette zu schreiben“
Seit zwei Wochen sitzt Bijan Kaffenberger als jüngster SPD-Abgeordneter im Hessischen Landtag. Bundesweit bekannt wurde der 29-Jährige durch den offenen Umgang mit seiner Tourette-Krankheit. Nun hat er ein Buch geschrieben, mit dem er jungen Menschen Politik näherbringen möchte. Es handelt von Kaninchen, dem Passierschein A38 und dem bedingungslosen Grundeinkommen.
Jonas Jordan
· 30. Januar 2019
Meinung
Warum die SPD 2019 die Klimapolitik in den Vordergrund rücken muss
Die Empfehlungen der Kohlekommission zeigen, dass in wichtigen Fragen gute Kompromisse möglich sind. Die SPD muss nun in diesem Jahr die Klimapolitik in den Vordegrund stellen, meint Fraktionsvize Matthias Miersch. Die große Koalition kann hier beweisen, dass sie leistungsfähig ist.
Matthias Miersch
· 30. Januar 2019
Inland
DNR-Präsident Niebert: „Einen starken Einstieg in den Kohleausstieg hinbekommen“
Für den Deutschen Naturschutzring hat Kai Niebert in der Kohlekommission verhandelt. Mit dem vorgelegten Ergebnis ist er nicht zufrieden. Warum er dennoch zugestimmt hat, sagt Niebert im Interview mit vorwärts.de.
Kai Doering
· 30. Januar 2019
Geschichte
Wie „Jugend erinnert“ das Gedenken an die NS-Verbrechen wach halten soll
Außenminister Heiko Maas und Familienministerin Franziska Giffey haben das Programm „Jugend erinnert“ vorgestellt. Es soll mehr Fahrten zu Gedenkstätten der NS-Terrorherrschaft und den Jugendaustausch zwischen Deutschland, Israel und Osteuropa fördern. So soll das Gedenken gegen Angriffe von Rechts geschützt werden.
Lars Haferkamp
· 29. Januar 2019
Inland
Feminismus in Deutschland: „Man sollte Frauen stärker vor Sexismus schützen“
Elisa Gutsche ist feministische Aktivistin, verantwortlich für das Barcamp Frauen und als Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung für Geschlechter- und Familienpolitik zuständig. Sie fordert ein größeres politisches Engagement, um das Armutsrisiko von Frauen zu senken.
Jonas Jordan
· 29. Januar 2019
Inland
Warum die SPD beim Thema Berufsausbildung der CDU Kontra gibt
Ungewohnt deutliche Kritik der SPD an den Plänen der CDU-Bildungsministerin für ein neues Berufsbildungsgesetz: Nicht akzeptabel, sagt SPD-Chefin Andrea Nahles. Für Juso-Chef Kevin Kühnert ist die Ministerin „eine absolute Fehlbesetzung“.
Lars Haferkamp
· 29. Januar 2019
Inland
So will die SPD einen neuen Aufbruch für Ostdeutschland schaffen
Der SPD-Vorstand hat ein Zwölf-Punkte-Programm für Ostdeutschland beschlossen. Damit will die Partei 30 Jahre nach Fall der Berliner Mauer die Leistung der Ostdeutschen stärker anerkennen, auch bei Löhnen und Renten.
Lars Haferkamp
· 28. Januar 2019
Inland
Schulze zu Feinstaubdebatte: „Fakten verdreht und Bevölkerung verunsichert“
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat in einer Pressekonferenz am Montag die von Lungenärzten ausgelöste Debatte um Schadstoffgrenzwerte kritisiert. Es seien Fakten verdreht und die Bevölkerung verunsichert worden.
Jonas Jordan
· 28. Januar 2019
Inland
Klausur in Schwante: Wie die Ost-SPD gleiche Lebensverhältnisse schaffen will
Bei ihrer Klausur in Schwante hat sich die Ost-SPD in zentralen Punkten positioniert. So soll das Sozialsystem deutlich reformiert und strukturschwache Regionen sollen stärker gefördert werden. Zudem fordert die Ost-SPD einen „gesamtgesellschaftlichen Diskurs“ über die Nachwendezeit.
Kai Doering
· 26. Januar 2019
Parteileben
Klausur in Schwante: Ost-SPD stimmt sich aufs Wahljahr ein
In drei ostdeutschen Bundesländern wird 2019 gewählt. Vertreter der Ost-SPD treffen sich an diesem Wochenende im brandenburgischen Schwante, um sich darauf vorzubereiten. Am Freitagabend zogen sie eine Bilanz nach 30 Jahren Friedlicher Revolution.
Kai Doering
· 26. Januar 2019
Parteileben
Kevin Kühnert: „Wir betteln nicht nur am Katzentisch, sondern können Entscheidungen beeinflussen“
In seinem ersten Jahr als Juso-Vorsitzender erlebte Kevin Kühnert eine rasante politische Entwicklung. Für den zweiten Teil seiner Amtszeit legt er den Schwerpunkt auf Europa und kündigt eine erneute Kandidatur an.
Jonas Jordan
· 25. Januar 2019
Parteileben
Wie die SPD Sachsen Vertrauen am Küchentisch schafft
Seit gut drei Jahren tourt Martin Dulig mit seinem Küchentisch durch Sachsen. Der sächsische SPD-Chef lädt Menschen ein, ihre Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren. Am Donnerstag in Dresden hatte er sich die europäische Spitzenkandidatin Katarina Barley als Verstärkung geholt.
Kai Doering
· 25. Januar 2019
Meinung
Warum die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht nicht zur Abrechnung mit der SPD taugt
Welche Rolle spielte die SPD bei der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht? Aus Fehlern der damaligen Parteiführung eine Kollektivschuld der Sozialdemokraten zu konstruieren, ist unredlich, meint SPD-Schatzmeister Dietmar Nietan.
Dietmar Nietan
· 25. Januar 2019
International
Venezuela: Von der sozialistischen Utopie zum Alptraum
1999 wurde Hugo Chávez Präsident von Venezuela. Er versprach den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. 20 Jahre später ist Chávez tot und das Land in einem wirtschaftlich wie politisch desolaten Zustand. Auch wegen korrupter Strukturen dürfte ein demokratischer Machtwechsel schwierig werden.
Jonas Jordan
· 24. Januar 2019
Inland
SPD-Politiker Kutschaty: Warum Hartz IV keine Zukunft hat
Als zu ungerecht, zu rückständig und zu uneffektiv bezeichnet NRW-Fraktionschef Thomas Kutschaty das Hartz-IV-System. Auf einer Tagung der Hans-Böckler-Stiftung im Französischen Dom in Berlin findet er deutliche Worte zu einer Reform, die seine eigene Partei einst eingeführt hat.
Vera Rosigkeit
· 23. Januar 2019
Debatte
Wie ein sozialdemokratisches Grundeinkommen aussehen könnte
Die SPD sollte die notwendige Reform des Sozialstaats mit der Einführung eines Grundeinkommens verbinden, meinen die Jusos aus Pinneberg. Sie haben ein Konzept für ein sozialdemokratisches Grundeinkommen entwickelt – als eine Art „negative Einkommenssteuer“.
Maximilian Krause
· 23. Januar 2019
Parteileben
SPD-Politiker: Nicht der AfD die sozialen Netzwerke überlassen
Nach dem Twitter-Rücktritt von Grünen-Chef Robert Habeck ist eine Debatte über den richtigen Umgang mit sozialen Medien entbrannt. Annika Klose, Johannes Kahrs und Ralf Stegner wurden schon oft Ziel von Hass auf Twitter und Facebook. Ein Abschied käme für sie dennoch nicht infrage.
Kai Doering
· 23. Januar 2019
Parteileben
Sally Lisa Starken: Eine moderne Feministin will nach Europa
Sally Lisa Starken ist 28, Feministin und kandidiert für das Europaparlament. Auf Platz 47 der Bundesliste hat sie kaum Chancen auf den Einzug. Dennoch kämpft sie mit Leidenschaft für Europa, auch um die SPD für junge Frauen attraktiver zu machen.
Jonas Jordan
· 22. Januar 2019